Cover

 

Exposé

download_html.zip
(273 kb)

 

Der Rosengarten

Ich sehe hier am Wegrand stehn,
Ein Mädchen, lieblich sanft und zart.
Magst mit mir gehn? Die Ferne sehn,
frag ich's und hoffe auf ihr Wort.
Sie nimmt mich lächelnd an der Hand,
läßt lenkend sich begleiten – fort.

Erfüllt von Hoffnung träume ich vom fernen Land.
Ungläubig, berührt und leid des langen Wartens.
Sie zögert – kaum begonnen ist der Weg,
beim Anblick eines Rosengartens,
verläßt mich über Grabens Steg
und strahlt mich an vor Glück und Liebe.

Die Tür da fällt ins Schloß sogleich.
Und wenn ich auch da bliebe?

Ich aber blick zurück, umschaue nun ihr Reich.
Ich schreite fort und sehe fern am Meer ein Städtchen
und nicht des Rosengartens Winter.
Ich spür es stehn an Weges Rand und hab es lieb, das Mädchen.

In Demut – Willi Moser (2000-06-07)
Ich schrieb es nur, Er zeigte es mir.

Inhalt

 

Back

 

Autor

download_pdf.zip
(393 kb)